Besinnliches

 

Weisheiten

Dass mir der Hund das Liebste sei, sagst Du oh Mensch sei Sünde.
Der Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.


Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen
müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.


Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben,
macht dich reich!
(Louis Sabin)


Wir geben dem Hund den Rest unserer Zeit, unseres Raumes 
und unsere Liebe, doch der Hund gibt uns alles, was er hat !


Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es,
dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste.
(Theodor Heuss)


Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
(Louis Armstrong)

Der Wunsch, ein Tier zu halten, entspringt einem uralten Grundmotiv - nämlich der Sehnsucht des Kulturmenschen nach dem verlorenen Paradies
(Konrad Lorenz)

Die Treue eines Hundes ist ein kostbares Geschenk, das nicht minder bindende moralische Verpflichtungen auferlegt als die Freundschaft eines Menschen.
(Konrad Lorenz)


Hunde lieben ihre Freunde und beißen ihre Feinde. Anders der Mensch: Er ist unfähig zu reiner Liebe und muss stets Liebe und Hass unter einen Hut bringen.
(Sigmund Freud)


Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, 
ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.
(Friedrich der Große)


Ich fand heraus, dass einem in tiefem Kummer von der stillen hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.
(Doris Day)


Je mehr ich vom Menschen sehe, umso mehr liebe ich Hunde.
(Madame de Stael)


Lebende Geschöpfe dürfen wir nicht wie Schuhe oder Töpfe und 
Pfannen behandeln, die wir fortwerfen, wenn sie von Dienst 
abgenutzt und abgetragen sind.
(Plutarch)


Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen, dass Du die Mahlzeit
 mit ihm teilst; er sorgt lediglich dafür, dass Dein Gewissen so 
schlecht ist, dass sie Dir nicht mehr schmeckt.
(Helen Thomson)


Man kann in die Tiere nichts hineinprügeln, aber man kann manches aus ihnen herausstreicheln.
(Astrid Lindgren)


Wie armselig, unfähig sich mitzuteilen ist der Mensch, trotz seiner hohen Intelligenz, wenn er seines wichtigsten Mediums - der Sprache - beraubt ist. Und ein Hund? Er hat die außergewöhnlichsten Einfälle um uns zu verdeutlichen was er will. Er kann alles ausdrücken was ihn bewegt - nur ist der kluge Mensch meist zu beschränkt um zu kapieren!
(H. Pongraz)


"Haben Tiere eine Seele und Gefühle" kann nur fragen, wer über
keine der beiden Eigenschaften verfügt.
(Dr. Eugen Drewermann)

 

Genau soviel wert

Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen: Hundebabys zu verkaufen.
Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte: "Für wie viel verkaufen Sie die Babys?" Der Besitzer meinte "zwischen 30 und 50 Euro". Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus. "Ich habe 2,37 Euro, kann ich sie mir anschauen?" Der Besitzer grinste und pfiff.
Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäftes hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys. Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den Anderen.
Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte "Was fehlt diesem kleinen Hund?" Der Mann erklärte, dass, als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln.
Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte "den kleinen Hund möchte ich kaufen". Der Mann antwortete "Nein, den kleinen Hund möchtest du nicht kaufen. Wenn du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn dir." Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert wie die anderen Hunde und ich will für ihn den vollen Preis zahlen. Ich gebe Ihnen jetzt die 2,37 Euro und 50 Cent jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe." Der Mann entgegnete: "Du musst den Hund wirklich nicht bezahlen. Er wird niemals rennen, spielen und hüpfen können wie die anderen kleinen Hunde".
Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf und zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange.
Er sah zu dem Mann hinauf und sagte: " Na ja, ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat."
Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte: "Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne dieser Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."

 

Der letzte Gang

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
Und quälende Pein hält mich wach -
Was Du dann tun musst - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Dass Du seh traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
Muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

Wir lebten in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
Bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
Es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist -
Der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es soll nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

 

 

Drei Tage in deinem Leben

Wenn du jemals ein Tier liebst, dann gibt es drei Tage in Deinem Leben, an die Du dich immer erinnern wirst...

Der erste ist ein Tag, gesegnet mit Glück, wenn du Deinen jungen neuen Freund nach Hause bringst. Vielleicht hast du einige Wochen damit verbracht, dich für eine Rasse zu entscheiden. Du hast möglicherweise unzählige Meinungen verschiedener Tierärzte eingeholt oder lange gesucht um einen Züchter zu finden. Oder, vielleicht hast du dich auch einfach in einem flüchtigen Moment für den dümmlich aussehenden Trottel im Schuppen entschieden – weil irgend etwas in seinen Augen Dein Herz berührt hat. Aber wenn du Dein erwähltes Haustier nach Hause gebracht hast und du siehst es erforschen und seinen speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum für sich in Anspruch nehmen – und wenn du das erste Mal fühlst, wie es dir um die Beine streift – dann durchdringt dich ein Gefühl purer Liebe, das du durch die vielen Jahre die da kommen werden mit dir tragen wirst.

Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre später ereignen. Es wird ein Tag wie jeder andere sein. Alltäglich und nicht außergewöhnlich. Aber, für einen überraschenden Moment wirst du auf Deinen langjährigen Freund schauen – und Alter sehen, wo du einst Aktivität sahst. So wirst du anfangen, die Ernährung Deines Freundes umzustellen – und womöglich wirst du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter geben. Und du wirst tief in dir eine wachsende Angst spüren, die dich die kommende Leere erahnen lässt. Und du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren, bis schließlich der dritte Tag kommt.

Und an diesem Tag – wenn Dein Freund und Gott sich gegen dich entschieden haben, dann wirst du dich einer Entscheidung gegenüber sehen, die du ganz allein treffen musst – zugunsten Deines lebenslangen Freundes, und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele. Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund dich vielleicht verlassen wird – du wirst dich einsam fühlen, wie ein einzelner Stern in dunkler Nacht. Wenn du weise bist, wirst du die Tränen so frei und so oft fließen lassen, wie sie müssen. Und wenn es dir typisch ergeht wirst du erkennen, dass nicht viele im Kreis Deiner Familie oder Freunde in der Lage sind, Deinen Kummer zu verstehen oder dich zu trösten. Aber wenn du ehrlich zu der Liebe zu Deinem Haustier stehst, für das Du die vielen vor Freude erfüllten Jahre gesorgt hast, wirst du vielleicht bemerken, dass eine Seele – nur ein wenig kleiner als Deine eigene – anscheinend mit dir geht, durch die einsamen Tage die kommen werden. Und in diesen Momenten, in denen du darauf wartest, dass dir all unser gewöhnliches passiert, wirst du vielleicht etwas an Deinen Beinen entlang streichen spüren – nur ganz ganz leicht. Und wenn du auf dem Platz runterschaust, an dem Dein lieber – vielleicht bester Freund – gewöhnlich lag, wirst du dich an die bedeutsamen drei Tage erinnern. Die Erinnerung wird voraussichtlich schmerzhaft sein und einen Schmerz in Deinem Herzen hinterlassen. Während die Zeit vergeht, kommt und geht dieser Schmerz als hätte er sein eigenes Leben. Du wirst ihn entweder zurückweisen oder annehmen, und er kann dich sehr verwirren. Wenn du ihn zurückweist, wird er dich deprimieren. Wenn du ihn annimmst, wird er dich vertiefen. Auf die eine oder andere Art, es wird stets ein Schmerz bleiben.

Aber da wird es, das versichere ich dir, einen vierten Tag geben – entlang mit der Erinnerung Deines Haustieres – und durch die Schwere in Deinem Herzen schneiden, da wird eine Erkenntnis kommen die nur dir gehört. Sie wird einzigartig und stark sein, wie unsere Partnerschaft zu jedem Tier, das wir geliebt – und verloren haben. Diese Erkenntnis nimmt die Form lebendiger Liebe an – wie der himmlische Geruch einer Rose, der übrigbleibt, nachdem die Blätter verwelkt sind, diese Liebe wird bleiben und wachsen – und da sein für unsere Erinnerung. Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben. Es ist ein Erbe, das unsere Haustiere uns vermachen, wenn sie gehen. Und es ist ein Geschenk, das wir mit uns tragen werden solange wir leben. Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört. Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist, um uns vielleicht unseren geliebten Tieren wieder anzuschließen – ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden.